Kohlessen bei Norbert und Helmut

Das jährliche Kohlessen fand wieder einmal bei Norbert und Helmut statt. Wir - d.h. Holger, Peter, Martin, Matthias und ich - trafen uns um 16.00 Uhr zu einem Glas Sekt zur Begrüßung bei den beiden Gastgebern, und dann ging es auch schon los mit der obligatorischen Kohltour. Natürlich zünftig, wie es sich für eine Kohltour gehört, mit vielen Flaschen knallbunter Schnäpse in Norberts (Ruck) Sack, so dass wir schon recht beschwingt den Waller Friedhof erreichten, durch den uns die 1 1/2 Stündige Kohltour führte. Viele von uns, so auch ich, kannten diese grüne Oase inmitten von Walle/Gröpelingen überhaupt nicht - natürlich ließen wir Flaschen und Gläser diskret verschwinden und verwandelten uns in eine total "seriöse Männergruppe". Desto fröhlicher wurde dann die Wanderung durch überwiegend schöne Parkanlagen in Bremen-Gröpelingen fortgesetzt.

Die beiden Gastgeber hatten in ihrem Esszimmer einen wunderschönen Tisch gedeckt und wir wurden nach Kräften mit einem herrlichen Kohlessen verwöhnt, das uns Helmuts Ex-Frau zubereitet hatte. Ein Hoch auf die hervorragende Köchin! Außer dem perfekt gekochten Kohl gab es zwei Sorten wunderbar zarten und saftigen Kasslerbraten, die üblichen sehr gut schmeckenden Kochwürste, sowie Speck und Pinkel. Ein guter Rotwein und diverse härtere Getränke, eine verführerische Nachspeise und das feinste Konfekt rundeten das Ganze ab - ein 5-Sternekoch in einem ebenso edlen Restaurant hätte vor Neid erblassen können!

 

Das größte Highlight hatte sich allerdings Martin ausgedacht, als er Helmut eine zünftige Amts-Kette um den Hals hängte und ihn zum Kohlkönig und damit auch Norbert zu seiner Kohlkönigin ernannte. Bei jedem weiteren Kohlessen werden jetzt die Namen des jeweiligen Kohlkönigs auf einem kleinen Schweinchen eingraviert. Das größte Schwein auf der Amtskette gebührt aber dem jeweils ernannten Kohlkönig!

 

Wir verabschiedeten uns von Norbert und Helmut nach 23 Uhr und sagen ein großes Dankeschön an die Gastgeber für einen wunderbaren Tag.

 

 

Günter

 

 

Erstellt im Februar 2017