Ein unschönes Thema: Taschengeld. Was macht es mit der Psyche junger Männer?

 

Er ist gerade 18 Jahre alt, seine Mutter eine Alkoholikerin und das Geld wie immer knapp. Das ist das Leben von Jan. Als Ebbe im Portemonnaie herrscht, lässt er sich nach einigem Zögern auf ein Taschengeldangebot auf den blauen Seiten ein.


Auch hier ein sehenswerter Kurzfilm. Mit deutschen Untertiteln.


Ein sehenswerter Kurzfilm in englischer Sprache und deutschen Untertiteln


Es hätte alles so einfach sein können...

Daniel hat keine Mutter mehr. Als eine neue Liebe in das Leben seines Vaters tritt, gerät sein eigenes Leben aus den Fugen. Er weiß nicht, wie er damit umgehen soll, dass sein Vater nicht der ist, für den er ihn hielt.

 

Diese Video steht z.Z zur Diskusion in unserer Gruppe.

 

 

Andre: Der Film ist sehr fragwürdig...

Vielleicht mag ein Bruchteil der Kinder so reagieren,aber der Film stellt die Situation völlig falsch da.
Den Film dürften labile Männer die vor dem Schritt stehen überhaupt nicht sehen.

 

Holger: Wohl ein zu kurzer Kurzfilm, mit kaum Tiefgang. Es fehlt an einer gewissen analytischen Darstellung weshalb der Sohn so reagiert. Mangelnde Toleranz in der Erziehung? Keine Vorbereitung durch den Vater auf seine sexuelle Orientierung? Sowie keine Vorwarnung der Kinder darauf, wer zu Gast sein könnte? Schade, da wäre viel mehr drin gewesen.


Martin: Matthias und ich haben den Film gestern Abend auch schon auf Facebook gesehen, einfach reingeschaut ohne zu wissen, was da kommt. Und wir haben beide am Ende des Film dagesessen und uns gefragt, was das denn jetzt sein sollte.

Was mich besonders störte, war vor allen Dingen halt auch, wie Ihr´s empfunden habt, wie der Vater dargestellt wurde. Zum anderen fand ich die Szene mit der Selbsthilfegruppe unter den Jugendlichen schlimm und das die Mutter nicht mehr da war bzw. verstorben war, musste man auch erraten. Ich weiß nicht, was uns der Film sagen soll bzw. für wen er sein soll.  
Für Jugendliche, die in solch eine Situation geraten, kann er keine Hilfe sein...


Norbert: Auf Queer.de wurde dieser Film auch gezeigt. Dazu gab es wenige Meinungen. Dazu habe ich folgenden Kommentar abgegeben:

Als Leiter einer Selbsthilfegruppe für Männer mit einem späten Coming-Out war ich über diesen Kurzfilm schockiert. Wir haben viele schwule Väter und Ehemänner in unserer Gruppe. Noch nie habe ich einen dermaßen hilflosen und trotteligen schwulen Vater erlebt. Der Film geht vollkommen an der Realität vorbei. Väter Dieser Film macht keinem Spät-Outler Mut. Sehr viel Mut ist aber nötig, wenn man sich erst mit 30, 40, 50 Jahren outet. Das erleben wir in der Gruppe immer wieder. Im Durchschnitt findet im Monat ein später Outler den Weg zu uns. Und die Not derjenigen ist oft groß.

Zu den Kindern: Ich habe drei, mittlerweile erwachsen - mein Partner hat ein Kind. Alle kennen sich. Keines der Kinder würde es dulden, wenn irgend jemand uns beschimpft - unsere Kinder und deren Partner_innen sind stolz auf ihre schwulen Väter.

Der ins Netzt gestellte Kurzfilm hätte von den "Besorgten Eltern" sein können.
Schade - Thema verfehlt.


 Finde den Fehler! Gewinner Deutscher Menschenrechts-Filmpreis 2014 


Einfach nur nett . . . besonders der Schlusss ;-)


Zwei Gesichter - ein neuer, guter schwuler Kurzfilm im Fußballbereich . . .


Wie die Woken - Gefühle im Chaos . . .


Schwuler Kurzfilm mit deutschen Untertiteln