GAYNIGHT 2019 im Hansezelt

Zweiter Montag während des Freimarktes in Bremen ab 20:00 Uhr: Die 21. GAYNIGHT im Hansezelt begann. Wie immer trafen wir uns an den bekannten Punkten am Nordausgang des Bremer Hauptbahnhofes. Die kleine Truppe zog bald über den Freimarkt, um, bevor es ins Hansezelt ging, sich an den zahlreichen Ess-Buden an Ross-Bratwürstchen, Pizza, Sahne-Eis, Fischbrötchen u.v.m. zu laben und zu stärken.

Kurz vor 20:00 Uhr standen wir vor dem Festzelt und dann gingen wir auch gleich rein, um uns unseren Stammplatz vor der Bühne rechts zu sichern. Gleich darauf spielte der DJ Sunshine die esrten Songs und die ersten Tanzbeine wurden geschwungen. Nach und nach kamen immer mehr Gruppenmitglieder zu uns zum Stehtisch. Es war wie immer ein ständiges Kommen und Gehen. Vor der Bühne wurde es bei guter Musik immer voller und die Stimmung stieg . . .

 

Auch ein paar neue Gruppenmitglieder, die das erste Mal die Gaynight besuchten, kamen zu uns. Das erinnernt mich immer wieder daran wie es mir erging auf meiner ersten Gaynight. Das sind bewegende Momente, die man erlebt, wenn man mit vielen Lesben, Schwulen und ein paar heterosexullen Menschen gemeinsam feiert. Ich erinnere gerne an diese Zeit.

 

Durch das Programm führten, wie im letzten Jahr, „Mr. Kiss“ und Sally Williams, das Urgestein der Bremer Travestie. Zwischendurch traten Joline Ready und Debbie Jellinsky auf und gaben ihr Bestes, um das Bremer Publikum einzuheizen. Begleitet wurden sie von einem Gogo-Girl und einem Gogo-Boy – für jedem etwas . . .

Ein besonderes Highlight war Conchita 4711 aus Köln, die ihrem Vorbild Conchita Wurst dermaßen ähnlich sah, dass sie Zwillinge hätten sein können. Selbst ihr Live-Gesang war der echten Conchita ebenbürtig. Live hatten im übrigen alle Darsteller gesungen. Bemerkenswert . . .

 

Doch leider: Punkt 23:00 Uhr war alles vorbei – so will es die Freimarkt-Verordnung. Somit strömten alle Gäste – auch unsere Gruppe – wieder auseinander. Die einen wollten noch ins „Friends“, die anderen mussten nach Hause, weil am nächsten Tag wieder gearbeitet werden musste.

 

Nächstes Jahr heißt es wieder am zweiten Montag während des Freimarktes: GAYNIGHT im Hansezelt. Wir freuen uns darauf . . .

 

 

Norbert

 

erstellt im November 2019